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Gutachten
“Alle untersuchten Varianten sind nicht geeignet, ohne flankierende Maßnahmen zu einer entscheidenden Entlastung des Bergisch Gladbacher Straßennetzes beizutragen". Variantenuntersuchung Gutachten VIA, September 98 Der Planfall 6 (Bahndamm) kann aufgrund seiner geringen Entlastungswirkungen in den Ortsdurchfahrten und seiner ungeklärten Altlastenproblematik nicht empfohlen werden”. Machbarkeitsstudie der Stadt Bergisch Gladbach/ Stadt Köln Gutachten PTV April 03 >> Gutachten VIA Sept. 98 >> Gutachten PTS April 2003 |
Gutachten VIA Sept. 98
Ein von der Stadt Bergisch Gladbach in Auftrag gegebenes Gutachten, das zum Ziel hatte,
6 Trassen vom Stadtzentrum Bergisch Gladbach zur Autobahn A 4 zu untersuchen, kam 1998 zu dem Ergebnis, daß keine der untersuchten Trassen eine signifikante Entlastung des Bergisch Gladbacher Straßennetzes bewirken wird.
Grund dafür ist das hohe Quell- und Zielaufkommen, d. h. der innerstädtische Verkehr.
Bei allgemein seit 1978 um 100 % gestiegenen Kfz-Volumen hat Bergisch Gladbach eine Kfz-Zulassungsdichte pro 1000 Einwohner, die im obersten Bereich in NRW liegt.
Original-Text aus dem Gutachten:
Zusammenfassend ist zu sagen:
Alle Varianten sind nicht geeignet, ohne flankierende restriktive Maßnahmen zu einer entscheidenden Entlastung des Bergisch Gladbacher Straßennetzes
beizutragen.
Mit 'flankierenden, restriktiven Maßnahmen' sind Restriktionen in der Signalsteuerung (überlange Rotlichtphasen) und Tempo 30 auf bestehenden Hauptverkehrsstraßen gemeint.
Gutachten PTS April 2003
In der Machbarkeitsstudie L 286n, gemeinsam von den Städten Köln und Bergisch Gladbach in Auftrag gegeben, wird der
L 286n - die Trasse, die im Flächennutzungsplan der Stadt Bergisch Gladbach festgeschrieben ist und für die der Anschluß Merheimer Kreuz schon vor Jahrzehnten gebaut wurde - zwar eine hohe Verkehrswirksamkeit attestiert, aber nur eine geringe Entlastungswirkung in den Ortslagen.
Original-Text aus dem Gutachten:
Die hohe Verkehrswirksamkeit der L 286n einerseits und die geringe Entlastungswirkung
andererseits ist darauf zurückzuführen, daß im Untersuchungsraum ein hoher Belastungsdruck auf das vorhandene Straßennetz besteht und eine Erweiterung des Systems von den Verkehrsteilnehmern angenommen wird. Allerdings ist die Entlastungswirkung deshalb so gering, da ein großer Teil der Fahrten Ziel- und Quellverkehre im Untersuchungsraum und daher räumlich
kaum verlagerbar sind.
In der genannten Verkehrsuntersuchung wurde bereits aufgezeigt, daß höhere Verlagerungen auf Umgehungsstraßen nur bei gleichzeitigem Rückbau der Ortszufahrten möglich ist. Allerdings sind damit auch erhebliche Nachteile wie Umwegigkeit oder höhere
Umweltbelastungen verbunden.